Geschichte

Der NFC Rot-Weiß wurde 1932 unter der Bezeichnung Neuköllner FC Arsenal gegründet. Bereits ein Jahr später wurde der Club dem Neuköllner TV Friesen angeschlossen, blieb bis Ende des Zweiten Weltkrieges auf sportlicher Ebene aber stets unterklassig.

1945 wurde der Verein aufgelöst und 1947 als SG Herfurth Neukölln neu gegründet. In den Jahren 1949 und 1956 erfolgten in SC Rot-Weiß Neukölln sowie Neuköllner FC Rot-Weiß zwei weitere Namensänderungen. Die sportlich erfolgreichste Zeit des NFC begann Anfang der siebziger Jahre. In der Spielzeit 1970/71 stiegen die Neuköllner erstmals in die Amateurliga Berlin auf. In der Auftaktsaison fuhr Rot-Weiß hinter dem BFC Preussen auf Anhieb die Vizemeisterschaft ein und stieg in die Regionalliga Berlin auf. Die damals zweithöchste deutsche Spielklasse erwies sich für den NFC allerdings als eine Nummer zu groß. Mit lediglich sieben Saisonpunkten stieg der Club postwendend wieder in die Amateurliga ab.

Auch in der Amateurliga reichte der fünfzehnte Tabellenplatz bedingt durch die Ligareform (Auflösung RL Berlin) nicht mehr zum Klassenerhalt. Die Neuköllner meldeten sich zwar 1977 noch einmal in der Amateurliga zurück, waren aber mit zehn Saisonpunkten erneut chancenlos, und stiegen wieder ab. In der Folgezeit versank der NFC im unterklassigen Lokalfußball Westberlins. Eine Rückkehr in höhere Gefilde gelang nicht mehr. 1997 schloss sich der Großteil des Lokalrivalen NSC Südstern-Azur dem Club an. Derzeitige Spielklasse ist die Kreisliga A Berlin.

Quelle: Grüne, Hardy (2001). Vereinslexikon – Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs, AGON-Sportverlag, Kassel.

 

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